Squash

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Squash

Die Rückschlag-Sportart Squash wird im Einzel oder auch im Doppel gespielt auf dem Squashcourt wird. Es gibt spezielle Squashbälle, die in unterschiedlichen Geschwindigkeiten erhältlich sind, so dass auch Anfänger schnell Freude haben. Zur Ausrüstung gehört ebenfalls ein Squashschläger. Ziel des Spiels ist es, den Ball so zu schlagen, dass der Gegner ihn nicht mehr erreichen kann, bevor er zum zweiten Mal den Boden berührt. Beim Squash benutzen die Gegner das Spielfeld gemeinsam. Die Seitenwände werden in das Spiel mit einbezogen.

Squash wird in einem begrenzten Raum (9,75 m x 6,40 m), dem Squashcourt, gespielt. An den Wänden und auf dem Boden befinden sich Markierungen, die das Spielfeld begrenzen und das Aufschlagfeld definieren. An der Stirnwand ist ein Brett oder Blech angebracht, das als Tin bezeichnet wird. Trifft ein Ball dort auf, ist er im Aus. Turniere werden häufig in kompletten GlasCourts ausgetragen. Auf diesen Courts wird mit einem weißen Ball gespielt.

 

DER SQUASHBALL

Der Squashball ist aus Gummi und hat einen Durchmesser von ca. 4 cm. In dem hohlen Ball ist ein Tropfen Flüssiggas enthalten, wodurch bei Wärme ein Überdruck entsteht. Der Ball muss zu Beginn dadurch erstmal warmgespielt werden, damit er seine volle Sprungkraft erreicht.

Bei Profis erreichen Squashbälle Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h. Daher ist bei einigen offiziellen Wettbewerben das Tragen einer Schutzbrille Pflicht.

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Squash Spielregeln

 

Squash Spielregeln

DER BALL

Beim Squash gibt es vier Spielbälle, die sich durch ihr Sprungverhalten unterscheiden und durch einen farbigen Punkt gekennzeichnet sind. Ein Ball mit blauem Punkt springt sehr stark und ist daher leichter zurück an die Wand zu spielen. Der Ball mit doppelgelbem Punkt ist schwerer zu erreichen, da er kaum springt.
blau – schnell (für Anfänger)
rot – mittel (für Anfänger)
gelb – langsam (für Fortgeschrittene)
doppelgelb – sehr langsam (Turnierball)

 

SPIELFELD

Das Spielfeld ist durch die obere farbige Linie markiert, wobei die Linien zum Spielaus gehören. Das Aus beinhaltet ebenfalls das Brett (auch „Tin“ genannt).
 

PAUSEN

Das Spiel wird in jedem Satz unterbrechungsfrei gespielt. Eine Verzögerung zwischen dem Ende des Ballwechsels und Aufschlag sollte es nicht geben. Zwischen den Sätzen ist eine Pause von maximal 90 Sekunden möglich. Das Spielfeld kann verlassen werden, um defekte Kleidung oder Ausrüstung zu wechseln.

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ZÄHLART BIS 11 – POINT A RALLY

Beim Squash gewinnt ein Spieler einen Satz, indem er zuerst 11 Punkte erreicht. Steht es jedoch 10:10 gewinnt derjenige Spieler, derzuerst 2 Punkte Vorsprung hat (z.B. 13:11, 19:17, 104:102, usw.). Gespielt wird auf drei Gewinnsätze. Jeder Punkt zählt.
 

SPIELREGELN VOR DEM SPIEL

Das Aufschlagrecht wird unter den Spielern durch Drehen eines Schlägers (ähnlich wie beim Münze werfen) ausgemacht. Der aufschlagende Spieler kann sich das Aufschlagfeld aussuchen, danach wird das Feld nach jedem Punkt gewechselt, bis ein Aufschlagwechsel zustande kommt. Hier darf der neue Aufschlagspieler erneut wählen.
 

PUNKTGEWINN / BALL AN

Ein Ballwechsel wird gewonnen, indem der Ball nach einem gültigen (Auf)schlag zweimal im Spielfeld aufkommt oder der Gegner den Ball ins Aus oder gegen das Brett / „Tin“ spielt.

AUFSCHLAG

Beim Aufschlag muss mindestens ein Fuß komplett im Aufschlagfeld stehen. Der Ball muss beim Aufschlag mit dem Schläger gespielt und aus der Luft geschlagen werden. Der Ball kann hoch geworfen oder fallen gelassen werden.
Der Aufschlag ist ungültig, wenn der Ball vor dem ersten Schlägerkontakt die Wand oder den Boden berührt hat. Nachdem der Ball gespielt wurde, muss er zwischen Aufschlag und oberer Auslinie die Stirnwand berühren. Nach Ballkontakt mit dieser Wand, muss der Ball im Platzviertel des Spielgegners aufkommen, dabei darf er de Wände (welche an sein Platzviertel grenzen) berühren.
Der Ballannehmende darf den Ball schon nach dem Stirnwandkontakt in der Luft spielen (Volleyschlag). Wird eine dieser Bedingungen verletzt, so ist der Aufschlag ungültig.

LETBALL / PUNKTREGEL


Findet im Spiel eine (ungewollte) Behinderung statt, kann und sollte man „Let“ fordern. Die sogenannte „Letregel“ tritt in Kraft, wenn eine Behinderung des Gegners auf dem Weg zum Ball stattfindet oder der Gegner beim Schlag indirekt (z.B. Seitenwand – Gegner) getroffen werden könnte. Danach wird der Ballwechsel wiederholt.
Die sogenannte „Punkt- oder Strokeregel“ tritt dann in Kraft, wenn:

 

  • eine Behinderung der Schlag- bzw. Ausholbewegung stattfindet
     

  • der Gegner beim Schlag vom Ball direkt getroffen werden könnte
     

  • eine gewollte Behinderung stattfindet

    Grundsätzlich sollte immer versucht werden den Ball nach dem eigenen Schlag „frei“zugeben.

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